Aus den Tiefen der Seelen steigt er empor
Die Liebe zum Leben verflucht ihn zuvor
Der Tod ist sein Vater und die Mutter heißt Sieg
Vernichter des Friedens Dein Name ist Krieg

Die Angst ist die Hure und der Hass ist sein Knecht
Er ist die Rache der Götter am Menschengeschlecht
Die Falken lechzen nach der Tauben Blut
Mit dem Fleische sie nähren die gierige Brut

Dieser Gott gebiert das was er verzehrt
Er tötet den Krieger der ihn verehrt
Doch indem er verbreitet Armut und Not
Erschafft er sich neue für Wasser und Brot

Erst wenn das Land ist tot, leer und verbrannt
Verliert er an Macht und wird langsam verbannt
Doch triumphieren die Sieger und verlangen nach mehr
Besucht er die Nachbarn mit grausamem Heer

Erst wenn die Einsicht den Blutgott lähmt
Weil das Volk sich seiner Toten grämt
Zerbricht des Krieges gieriger Schlund
Versinkt er wieder auf der Seelen Grund

Er wartet geduldig auf den traurigen Tag
An dem wir ihn rufen zum Gegenschlag
Denn immer haben die Feinde zuvor
Zum Blutgott gebetet in kreischendem Chor

13.1.07 01:32, kommentieren

So führt eins zum anderen, die Langeweile siegt, ich schreibe ein neues Gedicht. Evtl. veröffentliche ich ein paar, vorrausgesetzt die richtigen Leute lesen diesen Blog.

12.1.07 03:10, kommentieren

Wenn jemand das Bedürfnis spürt seine Gedanken mit mir zu teilen ist er mehr oder weniger herzlich dazu eingeladen dies zu tun.

12.1.07 02:39, kommentieren

11.01.2007

Eben jener Freund von gestern ruft mich heute an, Beziehungsprobleme. Er weiß er kann mit Problemen zu mir kommen, aber es ist erbärmlich wie einfallslos er ist. Er hat sich ihr gegenüber im Ton vergriffen, er hatte schon immer ein Problem seine Emotionen zu verbergen. Er schrie sie an, meinte sie sei untreu, zugleich wußte er aber auch das es nicht stimmte, der Ärger und Frust den er während der Arbeit sammelte mußte raus. Ich redete mit beiden einzeln, sie vertragen sich wieder. Es ist traurig mitzuerleben wie hilflos manche Menschen sind.

12.1.07 02:26, kommentieren

10.01.2007

Ich war mit einer Person auf ein Glas Met unterwegs die sich wohl bereitwillig als mein Freund bezeichnen würde. Eine weitere klägliche Existenz die sich durch das Leben kämpft. Er redete ununterbrochen über irrelevante Dinge wie Sport, Computer und seine Freundin, ein simpel gestrickter Mensch, wie so viele andere. Es ist enttäuschend wie nutzlos manche Menschen ihr Leben fristen, eine Wohnung, eine Frau, 2 Kinder, welch ermüdende Vorstellung die er sich zu eigen macht. Er ist mein genauer Gegenpart.

12.1.07 02:14, kommentieren

Mein eigener Blog, eine Gelegenheit meine Gedanken niederzuschreiben. Gedanken, über ich ich mit mir nahestehenden Personen nicht reden kann, sie würden es nicht verstehen...

1 Kommentar 12.1.07 02:06, kommentieren